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Keine Entschuldigung für die Altenpflegerin

Vivantes räumt Mängel in Heim ein,
Senat bedauert Verfahrensdauer im Fall Heinisch

In Berlin wird das Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) zur von Vivantes gekündigten Altenpflegerin Brigitte Heinisch von vielen politischen Verantwortlichen begrüßt. Entschuldigen wollen sich bei der Altenpflegerin jedoch weder Vivantes noch Vertreter des Landes Berlin, dem der Klinikkonzern zu 100 Prozent gehört.

Keine Entschuldigung für die Altenpflegerin

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Siesta, Firmenräder und nervige Kolleg_innen…

…was der Arbeitgeber-Rechsberater so empfiehlt:

Sollte in Deutschland die Siesta Einzug halten? Experten plädieren angesichts der steigenden Arbeitsbelastung für die Einführung einer Mittagsruhe im Berufsleben. „Kluge Unternehmer wissen, wie wichtig schöpferische Pausen für Leistungsfähigkeit und Motivation sind“, so der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Ohoven.

Experten fordern Siesta

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Nur die Ruhe

Burnout unter Pflegekräften nimmt zu. Spezielle Coachings helfen, mit den Belastungen umzugehen

Meistens geht es um Zeit. Oder viel mehr um den Mangel daran. „Ich hetze immer nur herum“, hört Brigitte Henschke oft, die als Coach für Pflegekräfte arbeitet. Oder: „Früher konnte man auch mal ein Gespräch mit den alten Leuten führen.“

Oder es geht darum, dass eine Minute sehr wenig Zeit ist, um einem pflegebedürftigen Menschen die Strümpfe an- oder auszuziehen. Eine Minute, das ist die offizielle Vorgabe, an die man sich halten muss, wenn man bei einem Pflegedienst arbeitet oder in einem Heim. Für fast alleTätigkeiten gibt es solche Vorgaben und sie wirken sehr eng kalkuliert. „Die Zeit für die Pflege wird immer knapper“, sagt Brigitte Henschke.

Nur die Ruhe

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Warnstreik im Krankenhaus – Tariffreie Zone in kirchlichen Kliniken

Ver.di will die Macht der Pfaffen brechen. In bundesweit »deutlich weniger als zehn Prozent« der kirchlichen Krankenhäuser gelten ordentliche Tarifverträge, so die Gewerkschaft. Das wollen die Beschäftigten nun ändern. Hamburg sieht sich in der Vorreiterrolle. Dort will ver.di in der vierten von sechs evangelischen Kliniken einen Tarifvertrag abschließen. Am Dienstag streikte deshalb die halbe Frühschicht des Albertinen-Krankenhauses – obwohl die Geschäftsführung mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen gedroht hatte.

Warnstreik im Krankenhaus

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Protest gegen Billiglöhne in der Persönlichen Assistenz

Eine kleine Rückschau:

die Einladung: Ist das der Sonderweg von Pankow und die Nachbetrachtung:Protest gegen Billiglöhne

Am vergangenem Donnerstag protestierte das Bündnis für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen dagegen, dass das Bezirksamt Pankow einer assistenzbedürftigen jungen Frau nur soviel Geld bewilligt, dass sie ihren Assistenten nur den Mindestlohn von 8,50 EUR pro Stunde zahlen kann.

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Allzeit bereit für die Firma

Der Chef hat spätabends noch eine Bitte, der Kunde ausgerechnet am Wochenende eine Frage? Fast 90 Prozent aller Berufstätigen haben auch dann ein offenes Ohr. Viele schalten ihr Handy überhaupt nicht aus.

Die ununterbrochene Erreichbarkeit per Handy und E-Mail weicht die Grenzen zwischen Job und Privatleben immer weiter auf. 88 Prozent der Berufstätigen sind auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte ansprechbar, wie aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom hervorgeht.

Allzeit bereit für die Firma

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Nichts erfüllt mehr, als gebraucht zu werden

Nach dem Ende des Zivildienstes – Die große Freiwilligenschimäre

Das Familienministerium bestreitet Probleme bei der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes. Verbände hingegen klagen und sagen: Dienste werden eingestellt werden müssen.

Die große Freilwilligenschimäre

Mit dem Slogan: „Nichts ist erfüllender, als gebraucht zu werden“, wirbt das Bundesfamilienministerium derzeit eifrig für den Bundesfreiwilligendienst. Erste Fortschritte gibt es nach Angaben von Staatssekretär Josef Hecken. „Das Interesse ist enorm“, behauptet der CDU-Politiker. Seit dem Anlaufen der Informationskampagne Mitte Mai hätten bereits 1.000 Freiwillige Verträge unterzeichnet. Mit weiteren 500 Interessenten sei bis zum Start am 1. Juli zu rechnen.

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Memorandum – Perspektiven für die Pflege älterer Menschen

„Wir können und wollen die Situation in der Pflege nicht mehr länger hinnehmen“, erklären das AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ver.di Bundesvorstandsmitglied Ellen Paschke im Rahmen ihrer heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung des gemeinsamen Memorandums. Eckpunkte des Memorandums sind: das Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe pflegebedürftiger Menschen in der Gesellschaft, die individuellen sowie bedarfsgerechten Pflege und Betreuung, ein neuer erweiterter Pflegebedürftigkeitsbegriff, eine höhere Wertschätzung und bessere Bezahlung der Pflegearbeit, mehr Personal und humanere Arbeitsbedingungen sowie die Schaffung angemessener Rahmenbedingungen für Pflege mit entsprechenden Leistungsvergütungen.

Memorandum – Perspektiven für die Pflege älterer Menschen

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