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3. Betriebsversammlung 2011

Di., 23.8. 16:00-18:30 Uhr / Do., 25.8. 17:00-19:30 Uhr

Bei schönem Wetter auf der Dachterrasse (4. Stock), sonst im Versammlungsraum im Mehringhof (1. Stock), Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin

DER KUCHEN WIRD VERTEILT …… BRINGT WÜRSTCHEN MIT!!!!

Liebe KollegInnen,

im Rahmen der 3. Betriebsversammlung laden wir Euch herzlich zum Grillen auf die Dachterasse im Mehringhof ein.

Bei vermutlich schönem Wetter gibt es hoffentlich was zu feiern ….

Die Vergütungsverhandlungen um den Leistungskomplex 32 sind abgeschlossen. Die vielfältigen und beharrlichen Proteste, Aktionen und Diskussionen, die der Betriebsrat mit Aktionsgruppen und Beschäftigten in den letzten Jahren angeregt und durchgeführt haben, sind jetzt belohnt worden. Dem Finanzsenator liegt ein Verhandlungsergebnis des LK 32 zur Bewilligung vor, das die Vergütungssituation des ambulante dienste e.V. erheblich verbessern würde.

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Die erste Hürde ist genommen – Eine Zwischenbilanz

Seit ca. zwei Wochen liegt ein Verhandlungsergebnis zwischen den Trägern Persönlicher Assistenz und der Senatsverwaltung Integration, Arbeit und Soziales vor.

Wie es dazu kam:

Angesichts der anstehenden Vergütungsverhandlungen zum Leistungskomplex 32 (LK 32) veranstalteten wir am 30. September 2010 eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Prekäre Assistenz“. Geladen waren die sozial- und gesundheitspolitischen Sprecher_innen der Parteien, der zuständige Staatssekretär, Vertreter der Behindertenverbände und Träger. Dabei ging es uns um überfällige Lohnerhöhungen und die Transparenz des Verfahrens.

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Kein Land in Sicht

Tarifverhandlung an teilprivatisierter Billiglohntochter der Berliner Charité fortgesetzt. Kaum Annäherung zwischen Unternehmen und Gewerkschaften

Die Verhandlungen für die über 1800 Direktbeschäftigten der Dienstleistungstochter des Berliner Universitätsklinikums Charité, der Charité Facility Management GmbH (CFM), ziehen sich hin. Mitte Mai hatte sich das Unternehmen, das zu 51 Prozent der landeseigenen Uniklinik und zu 49 Prozent einem Konsortium aus den Firmen Dussmann, Hellmann Logistics und der Fresenius-Tochter Vamed gehört, nach einem zweiwöchigen Streik bereit erklärt, Verhandlungen mit den Gewerkschaften ver.di und GKL/dbb aufzunehmen. Die unter dem SPD-Linke-Senat 2006 teilprivatisierte und ausgegründete Firma befindet sich seither in einem tariflosen Zustand.

Kein Land in Sicht

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Kommen jetzt die Blechmänner?

Pflegenotstand in Japan – Roboter sind die Lösung für die Zukunft

Keine Bevölkerung in der Welt vergreist schneller als die japanische. Das führt schon heute zu enormen Problemen im Pflegebereich. Zum Glück sind die Japaner technikbegeistert: Roboter sollen in Krankenhäusern und Altenheimen aushelfen. Der Staat subventioniert ihre Entwicklung. Auch Länder wie Deutschland gelten als mögliche Abnehmer.

Der Patient erhebt sich ganz vorsichtig, ja ungläubig aus seinem Rollstuhl. Von den Hüften abwärts umklammern weiße Schienen seine Beine.

Unter dem Beifall des Pflegepersonals stapft der Mann durch den Raum, maschinell unterstützt von leise jaulenden Elektromotoren, die seine Gliedmaßen wie von Zauberhand bewegen.

Immer und immer wieder flimmert das Video über die Flachbildschirme in einem Einkaufszentrum vor den Toren von Tokio, zum Schluss wird ein Name eingeblendet: „Cyberdyne“. Das ist die Firma, die den Roboter-Anzug herstellt, der Lahme wieder gehen lassen soll und die Kraft von Normalsterblichen ins Übermenschliche potenzieren.

Pflegenotstand in Japan

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Überlastungsanzeigen an Bremer Kliniken

Die unabhängige Betriebsgruppe „Uns reicht´s“ am Klinikum Bremen Mitte hat zusammen mit einer Gruppe von Beschäftigten verschiedener Krankenhäuser in Bremen folgendes Flugblatt zu Überlastungsanzeigen heraus gebracht:

Überlastungsanzeigen

Überlastungsanzeigen

Die Arbeitsbedingungen auf pflegerischer und ärztlicher Seite haben sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. So wurden die Pflege- und Ärztestellen auf den einzelnen Stationen drastisch gekürzt. Im Auftrag des neuen Managements hat die Pflegedirektion – ohne den eigentlichen Bedarf zu berücksichtigen – die Besetzungen pro Schicht heruntergeschraubt.

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Teil eines theoretischen Kollektivs?

Ein E-Mail-Interview mit Veronika Merklein und Jürgen Dedinszky zu Arbeitsverhältnissen im Bereich der Persönlichen Assistenz.

Am Di, 14. Juni 2011 eröffnet in der Wiener Galerie der IG Bildende Kunst die Ausstellung „Jenseits des Helfersyndroms III“, die sich der gesellschaftlichen Anerkennung von Pflegeberufen und Assistenz für Personen mit Behinderungen widmet.

Entstanden ist das Ausstellungsprojekt im Rahmen des ersten deutschlandweiten „Scheiß-Streiks“, zu dem Beschäftigte des Berliner Trägervereins „ambulante dienste e.V.“ im September 2009 aufgerufen hatten (vgl. MALMOE #46). Der Streik ist bis heute eine der wenigen öffentlichkeitswirksamen Protestaktionen gegen Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen im Pflegebereich.

MALMOE nimmt die Ausstellungseröffnung zum Anlass für ein E-Mail-Interview mit Veronika Merklein und Jürgen Dedinszky zu Arbeitsverhältnissen sowie zu möglichen Organisierungsansätzen und daraus resultierenden Veränderungsperspektiven im Bereich der Persönlichen Assistenz in Österreich.

Teil eines theoretischen Kollektivs?

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Rabiate Therapie

Vor zehn Jahren kaufte der Helios-Konzern das Klinikum Buch. Über 1000 Mitarbeiter verloren seither ihren Job

Zur Festveranstaltung vor ein paar Tagen hat sich das Helios-Klinikum Buch herausgeputzt: Frisch verlegte Bodenplatten vor dem Haupteingang, die Terrasse von Unkraut befreit, neuer Rasen gesät.

Vor zehn Jahren – am 1. Juni 2001 – übernahm Helios das frühere Städtische Klinikum Buch, die Robert-Rössle- und Franz-Volhard-Klinik. Zur Jubiläumsfeier präsentierte sich der Klinikkonzern von seiner Schokoladenseite: Eine riesige Geburtstagstorte, mehrere hundert Gäste, darunter führende Manager, sind geladen, für sie eine Erfolgsgeschichte. Mehr als 1000 frühere Mitarbeiter werden nicht dabei sein. Sie haben seit 2001 ihren Arbeitsplatz verloren.

Rabiate Therapie

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