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Präsentismus – Neue Studie

Wer Husten oder Fieber hat, sollte im Bett bleiben. Das tun viele Beschäftigte aber nicht: Acht von zehn gehen auch krank zur Arbeit, wie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ermittelt hat. Jeder Zweite ist sogar schon mehrfach zur Arbeit gekommen, obwohl er sich „richtig krank“ fühlte. Das Schuften auf Kosten der eigenen Gesundheit ist gerade in der Krise ein Problem. Denn dieses Verhalten hänge mit der Angst um den Arbeitsplatz zusammen, meint Charlotte Woldt, die den DGB-Index „Gute Arbeit“ mitbetreut. „Präsentismus“ nennen Experten das Phänomen, wenn Mitarbeiter Überstunden schieben oder krank zur Arbeit kommen, um einen guten Eindruck beim Chef zu machen….

Präsentismus hat Hochkonjunktur
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Ende der Arbeit! Hat Versorgungsarbeit (k)ein Geschlecht?

Eine feministische Kritik am Konzept der affektiven Arbeit

Mi, 16.3.11 19:00 – 21:00 Uhr: Gunda-Werner-Institut / Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Affektive Arbeit ist ein seit Jahren viel diskutierter Begriff aus Antonio Negris und Michael Hardts Werk „Empire“, der verspricht, neue Arbeitsverhältnisse angemessen zu beschreiben und die traditionellen Trennungen zwischen Reproduktion und Produktion sowohl praktisch als auch theoretisch zu überwinden. Federici analysiert die Quellen aus denen Negri/Hardt ihr Konzept entwickelt haben, und diskutiert, wie das Konzept einerseits seine Versprechen einlöst und andererseits die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern wieder unsichtbar macht.

Mit: Prof. Emerita Silvia Federici (Hofstra University, Hempstead, New York, USA)

Siehe dazu: Die Veranstaltungsreihe Beyond Re/Production: Care Work und das Dossier: Care Ökonomie: Nachhaltig geschlechtergerecht Wirtschaften und Leben!

Kritik am Konzept der affektiven Arbeit

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Fachtagung "Fair statt prekär – in Sozialen Diensten"

Di, 8. März 2011 9:00 – 17:30 ver.di-Spreeport, Eingang Paula-Thiede-Ufer

Liebe Kolleginnen  und Kollegen,

in unserem Bereich der Sozialen Dienste in Berlin ist einiges in Bewegung. Die Finanzierung durch die Sozialhilfeträger wird hinterfragt und gleichzeitig haben wir den Eindruck, dass wir am langen Arm verhungern, die Arbeitgeber betreiben Lohndumping auf unsere Kosten und jede/r Einzelne von uns wird durch zunehmende Abhängigkeiten mehr und mehr ins Abseits gestellt. Dagegen gilt es anzugehen und dazu brauchen wir starke Betriebsräte und Mitarbeitervertretungen. Um gemeinsam einige Antworten zu finden, uns gegenseitig auszutauschen und um besser in notwendige Auseinandersetzungen mit unseren Arbeitgebern gehen zu können, laden wir, die Fachkommission Soziale Dienste, Euch herzlich in Kooperation mit ver.di Bildung und Beratung zur Fachtagung ein.

Fachtung „Fair statt prekär“
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1. Betriebsversammlung 2011 – 22.03./25.03.

1. Betriebsversammlung 2011 in Teilversammlungen

  • Dienstag, 22.03.2011 16:00-18:30 Uhr
  • Freitag, 25.03.2011 14:00-16:30 Uhr
  • Jeweils im Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin


    Betriebsversammlung_2011_1

    Liebe Kollegen und Kolleginnen,

    wie das Kaninchen vor der Schlange warten wir seit Monaten auf Ergebnisse bei den Verhandlungen zum Leistungskomplex 32, der die wirtschaftliche Grundlage unseres Betriebs ist. Doch nichts geschieht. Die Kostenträger – Krankenkassen und die Öffentliche Hand – stellen sich taub, weil es das billigste für sie ist. Ganz ausdrücklich haben wir die Geschäftsführung gleich zum neuen Jahr auf die Betriebsversammlung eingeladen, damit Ihr sie fragen könnt, was der Stand der Verhandlungen ist: wie man raus kommt aus der Sackgasse; was getan und geschehen wird, wenn die Gegenseite weiterhin alle Gespräche verweigert; wann das Kaninchen beißt…

    Vereinbarung zum Leistungskomplex 32
    SV_LK32

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Prekäre Assistenz?

Bei der Neuverhandlung der Entgelte für die persönliche Behindertenassistenz in Berlin sind die Beschäftigten mit ihren Interessen ausgeschlossen

In den nächsten Wochen wird der Leistungskomplex 32 (LK 32), in dem die Entgelte für die persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderung in Berlin geregelt sind, zwischen den Pflegekassen und Senat als Kostenträger auf der einen Seite, den Geschäftsführungen der Anbieter auf der anderen Seite unter Ausschluss der betroffenen Beschäftigten neu verhandelt.

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Positionspapier des Betriebsrats (11/2010)

Positionspapier des Betriebsrats ambulante dienste e.V. im Rahmen der Kampagne und der Aktionen zu den anstehenden Vergütungsverhandlungen des Leistungskomplexes 32

Obwohl die Vergütungsverhandlungen zum Leistungskomplex 32 noch nicht einmal begonnen haben und sicherlich weitere Aktionen notwendig sein werden, um den Druck auf die Verhandlungen hochzuhalten, wollen wir anlässlich der entstandenen Begleitmusik zur Kampagne noch einmal in zentralen Punkten unsere Position verdeutlichen und ein paar Dinge klar stellen.

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