Zum Inhalt springen

Memorandum – Perspektiven für die Pflege älterer Menschen

„Wir können und wollen die Situation in der Pflege nicht mehr länger hinnehmen“, erklären das AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ver.di Bundesvorstandsmitglied Ellen Paschke im Rahmen ihrer heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung des gemeinsamen Memorandums. Eckpunkte des Memorandums sind: das Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe pflegebedürftiger Menschen in der Gesellschaft, die individuellen sowie bedarfsgerechten Pflege und Betreuung, ein neuer erweiterter Pflegebedürftigkeitsbegriff, eine höhere Wertschätzung und bessere Bezahlung der Pflegearbeit, mehr Personal und humanere Arbeitsbedingungen sowie die Schaffung angemessener Rahmenbedingungen für Pflege mit entsprechenden Leistungsvergütungen.

Memorandum – Perspektiven für die Pflege älterer Menschen

Weiterlesen »Memorandum – Perspektiven für die Pflege älterer Menschen

Bring mir den Kopf von…

Krankenversicherung: Niedrigere Arbeitgeberbeiträge führen zu höheren Kopfpauschalen / Überschüsse aus Gesundheitsfond als Reserve nützen

Der DGB warnt davor, die allgemeinen Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung wegen möglicher Überschüsse des Gesundheitsfonds zu senken. Den Versicherten drohten noch höhere Kopfpauschalen, sollte der Arbeitgeberbeitrag auf niedrigerem Niveau eingefroren werden, sagte DGB-Vorstand Annelie Buntenbach. Beitragssenkungen seien nur dann vertretbar, wenn ausschließlich die 70 Millionen Versicherten entlastet würden.

Niedrigere Arbeitgeberbeiträge führen zu höheren Kopfpauschalen
Weiterlesen »Bring mir den Kopf von…

"Besser, aber noch nicht gut"

Der Senat erhöht die Vergütungssätze für Assistenz (BR Newsletter 52)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit über einem Jahrzehnt gibt es 2011 erstmals wieder eine Erhöhung der Stundensätze in der Behindertenassistenz. Nach Jahren ausgebliebener sozialpolitischer Forderungen durch Geschäftsführung und Vorstand (bei ambulante dienste e.V. wie bei anderen Trägern) haben die Beschäftigten angefangen, ihre Interessen selbst zu artikulieren.

Bis heute wissen die zuständigen sozialpolitischen Fachpolitiker der Parteien kaum etwas über das Konzept von Assistenz. Die von uns organisierte Podiumsdiskussion im Herbst 2010 machte dies genauso deutlich wie das Fachgespräch zum Thema im Mai 2011 im Berliner Abgeordnetenhaus.

Weiterlesen »"Besser, aber noch nicht gut"

3. Betriebsversammlung 2011

Di., 23.8. 16:00-18:30 Uhr / Do., 25.8. 17:00-19:30 Uhr

Bei schönem Wetter auf der Dachterrasse (4. Stock), sonst im Versammlungsraum im Mehringhof (1. Stock), Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin

DER KUCHEN WIRD VERTEILT …… BRINGT WÜRSTCHEN MIT!!!!

Liebe KollegInnen,

im Rahmen der 3. Betriebsversammlung laden wir Euch herzlich zum Grillen auf die Dachterasse im Mehringhof ein.

Bei vermutlich schönem Wetter gibt es hoffentlich was zu feiern ….

Die Vergütungsverhandlungen um den Leistungskomplex 32 sind abgeschlossen. Die vielfältigen und beharrlichen Proteste, Aktionen und Diskussionen, die der Betriebsrat mit Aktionsgruppen und Beschäftigten in den letzten Jahren angeregt und durchgeführt haben, sind jetzt belohnt worden. Dem Finanzsenator liegt ein Verhandlungsergebnis des LK 32 zur Bewilligung vor, das die Vergütungssituation des ambulante dienste e.V. erheblich verbessern würde.

Weiterlesen »3. Betriebsversammlung 2011

Die erste Hürde ist genommen – Eine Zwischenbilanz

Seit ca. zwei Wochen liegt ein Verhandlungsergebnis zwischen den Trägern Persönlicher Assistenz und der Senatsverwaltung Integration, Arbeit und Soziales vor.

Wie es dazu kam:

Angesichts der anstehenden Vergütungsverhandlungen zum Leistungskomplex 32 (LK 32) veranstalteten wir am 30. September 2010 eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Prekäre Assistenz“. Geladen waren die sozial- und gesundheitspolitischen Sprecher_innen der Parteien, der zuständige Staatssekretär, Vertreter der Behindertenverbände und Träger. Dabei ging es uns um überfällige Lohnerhöhungen und die Transparenz des Verfahrens.

Weiterlesen »Die erste Hürde ist genommen – Eine Zwischenbilanz

Kein Land in Sicht

Tarifverhandlung an teilprivatisierter Billiglohntochter der Berliner Charité fortgesetzt. Kaum Annäherung zwischen Unternehmen und Gewerkschaften

Die Verhandlungen für die über 1800 Direktbeschäftigten der Dienstleistungstochter des Berliner Universitätsklinikums Charité, der Charité Facility Management GmbH (CFM), ziehen sich hin. Mitte Mai hatte sich das Unternehmen, das zu 51 Prozent der landeseigenen Uniklinik und zu 49 Prozent einem Konsortium aus den Firmen Dussmann, Hellmann Logistics und der Fresenius-Tochter Vamed gehört, nach einem zweiwöchigen Streik bereit erklärt, Verhandlungen mit den Gewerkschaften ver.di und GKL/dbb aufzunehmen. Die unter dem SPD-Linke-Senat 2006 teilprivatisierte und ausgegründete Firma befindet sich seither in einem tariflosen Zustand.

Kein Land in Sicht

Weiterlesen »Kein Land in Sicht

Kommen jetzt die Blechmänner?

Pflegenotstand in Japan – Roboter sind die Lösung für die Zukunft

Keine Bevölkerung in der Welt vergreist schneller als die japanische. Das führt schon heute zu enormen Problemen im Pflegebereich. Zum Glück sind die Japaner technikbegeistert: Roboter sollen in Krankenhäusern und Altenheimen aushelfen. Der Staat subventioniert ihre Entwicklung. Auch Länder wie Deutschland gelten als mögliche Abnehmer.

Der Patient erhebt sich ganz vorsichtig, ja ungläubig aus seinem Rollstuhl. Von den Hüften abwärts umklammern weiße Schienen seine Beine.

Unter dem Beifall des Pflegepersonals stapft der Mann durch den Raum, maschinell unterstützt von leise jaulenden Elektromotoren, die seine Gliedmaßen wie von Zauberhand bewegen.

Immer und immer wieder flimmert das Video über die Flachbildschirme in einem Einkaufszentrum vor den Toren von Tokio, zum Schluss wird ein Name eingeblendet: „Cyberdyne“. Das ist die Firma, die den Roboter-Anzug herstellt, der Lahme wieder gehen lassen soll und die Kraft von Normalsterblichen ins Übermenschliche potenzieren.

Pflegenotstand in Japan

Weiterlesen »Kommen jetzt die Blechmänner?