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Richtung, Neigung, Strömung? Nein! Kollektives Arbeitsrecht!

Zur Frage der Tendenzträgereigenschaft von Assistent*innen – Beschluss des LAG vom 09.08.2016

Wir hatten Mitte August an dieser Stelle bereits davon berichtet, dass das Landesarbeitsgericht Berlin die Beschwerde des Arbeitgebers gegen den Beschluss des Arbeitsgerichts vom 06.01.2016 abgewiesen hat. Dieses hatte in ihrem Beschluss festgestellt, dass es sich bei den Assistent*innen von ambulante dienste e.V. entgegen der Ansicht des Arbeitgebers nicht um Tendenzträger handelt.

Das Landesarbeitsgericht hat das Urteil des Arbeitsgericht in seinem Beschluss vom 09.08.2016 grundsätzlich affirmiert. Es erklärt, dass der angefochtene Beschluss nicht als rechts-fehlerhaft zu betrachten und insofern die Beschwerde des Arbeitgebers zurückzuweisen sei.

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Imposta di bollo…e chi va la pagare!

Der Arztstempel auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung….oder was die Datenschutzbeauftragte dazu sagen würde!

Und weiter geht es mit einem der aktuellen publizistischen Schwerpunkten: in diesem Fall wieder um eine Frage zum Komplex Gesundheit & Krankheit, Anzeige- und Nachweispflicht bei Arbeitsunfähigkeit…

Der Beitrag zur BV Nachweispflicht bei Arbeitsunfähigkeit bleibt in Produktion. Vorab Infos zu einer spezifischen Fragestellung: wie verhält es sich mit dem „verräterischen“ Arztstempel?Weiterlesen »Imposta di bollo…e chi va la pagare!

Quel malheur! Krank oder arbeitsunfähig?

BV  Nachweispflicht Arbeitsunfähigkeit

Eine empirisch-emotionale Einführung

Die Sorge um sich und das Gemeinwesen vs. betrieblichem Fehlzeitenmanagement ist die abstrakte Ausgangsfrage. In diesem blog haben wir zähnekirschend schon das ein oder andere Mal das „Sozialisistische Patentenkollektiv“ als historischen Verweis verlinkt. Nach der Leitidee des SPK „Aus der Krankheit eine Waffe machen“ sollte der Kranke sein „bewusstloses Unglück“ in ein „unglückliches Bewusstsein“ verwandeln, über das er die Ursache seines Elends erkennt.Weiterlesen »Quel malheur! Krank oder arbeitsunfähig?

Präsent sein macht krank!

Ich bin dann mal weg…

Unsere Webseite war noch ganz jung, als wir im März 2011 den ersten Beitrag zum Präsentismus veröffentlichten. Anlass waren Artikel in der Presse und eine Broschüre der Bundesanstalt für Arbeits-schutz und Arbeitsmedizin zum Thema.

Drei Monate später – im Juni 2011 – haben wir mit dem Gejammer der Arbeitgeber über die Folgekosten des Präsentismus nachgelegt.

Seit kurzem liegt nun die Studie des DGB-Indez: Gute Arbeit zum Thema „Arbeiten trotz Krankheit: Wie verbreitet ist der Präsentismus?“ mit den neuen alten Erkenntnissen vor:Weiterlesen »Präsent sein macht krank!